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Ko-Evolution vs. Ko-Degeneration: KI kann beides – wir auch

Mensch-KI-Interaktion neu denken: Zwischen gegenseitiger Weiterentwicklung und intellektuellem Rückbau.

Am 2. Juni 2026 lädt das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg @ HPI im Rahmen seiner Guest-Talk-Reihe zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Psychologie der KI-Nutzung ein. Während die Forschung oft auf Leistung und Sicherheit fokussiert, stellt der Speaker Claus Thies-von der Bey eine grundlegendere Frage: Was passiert mit dem Menschen, der täglich mit Systemen interagiert, die klüger erscheinen als er selbst?

Der Vortrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Ko-Evolution – bei der Mensch und Modell durch kritisches Hinterfragen gemeinsam wachsen – und Ko-Degeneration, dem Verlust des eigenständigen Denkens durch blinde Bestätigung. Diskutiert wird zudem ein potenzieller „Gesellschaftsvertrag“ zwischen Mensch und Sprachmodell. Anhand von Praxisbeispielen aus der IT-Angriffserkennung zeigt der Experte, wie eine bewusst gestaltete Interaktion es der KI ermöglicht, als konstruktiver Kritiker statt als bloßer Ja-Sager zu agieren.

Claus Thies-von der Bey bringt über 28 Jahre Industrieerfahrung ein und forscht aktuell am HPI zu Themen wie Halluzinationsreduktion und dem Schutz sensibler Daten vor manipulativen KI-Agenten.

  • Datum: 2. Juni 2026
  • Zeit: 17:00 – 18:30 Uhr
  • Ort: Hasso-Plattner-Institut, Campus Kitchen One, Gebäude L, Raum L-1.02, 14482 Potsdam
  • Veranstalter: KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg @ HPI
  • Eintritt: Kostenlos (Verbindliche Anmeldung erforderlich)
  • Schwerpunkt: Mensch-KI-Interaktion, LLM-Risiken, Ko-Evolution, Psychologie der KI
  • Zielgruppe: KI-Interessierte, IT-Sicherheitsexpert:innen, Fachkräfte aus Wirtschaft und Forschung

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